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Transmutation

Die künstlerische Umwandlung des menschlichen Körpers und des sozialen Körpers.
In etwas Wünschenswertes und Erfreuliches.
Die Gestaltung der Sozialen Plastik.

Das Innerste frisst sich nach außen, wie es Chögyam Trungpa beschrieb.
Das Grundgute, der Kern, die Essenz, offenbart sich der Mitwelt. Und diese bleibt nicht makellos. Doch gibt es keinen Makel.
Die Isolation ist eine Illusion; sehr wirksam. Das Getrenntsein gibt es nicht, jedoch ist es Realität. Der Ozean des Leidens, der durch diese trügerische Annahme entsteht, erscheint nahezu grenzenlos. Buddha hilf! Aber da ist kein Buddha zu finden. Ich werde in mir suchen.
Oh, daherinnen ist das ganze Universum. Ich verstehe es nicht.

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Chaos und Temporäre Autonome Zonen
Das, was so fest gefügt erschien, wird aufgeweicht, ungültig, unwirksam. Es kommt das Andere, Unvermutete und greift Raum, wird Realität.
Das Chaos gebiert - alles Mögliche und Unmögliche.

Anarchistinnen, Autonome, Pagane, Diskordianer, Chaos Computer Club; wir alle haben (in meinem Falle seit den 1980ern) die Welt mit ungewöhnlichen Interventionen und Aktionen, Kommunikationsguerilla, sehr viel Liebe und absurden Ritualen umgestaltet. Die Welt ist nicht die alte geblieben.
Beispielsweise ist auf jedem Linux-Computer über die Konsole mit dem Befehl "ddate" der Diskordianische Kalender abrufbar.
Hakim Bey beschrieb es 1991 in seinem Handbuch "T.A.Z. - Die Temporäre Autonome Zone":
"Alles in der Natur ist absolut real, einschließlich des Bewußtseins, zur Besorgnis gibt es nicht den geringsten Grund. Die Fesseln des ›Gesetzes‹ sind nicht nur gesprengt worden, sie haben nie existiert; Dämonen haben nie über die Sterne gewacht, das Imperium hat nie seinen Anfang genommen, Eros ist nie ein Bart gewachsen."

"Heil Eris - Alles Heil Diskordia!" (Gewidmet der Allerschönsten)

Und nicht vergessen, "Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen." Wie es in der Hackerethik heißt.
Wenn ich ein Computernetz gestaltete, gab ich den Servern, Routern, Firewalls und Switches Namen von Göttinnen und mystischen Wesen; entsprechend ihrer Funktionen und Arten dazusein. Das Leben in einem Netzwerk ist mir vorhanden. Die Technik ist belebt. Auf eine den meisten fremde Weise. So päppelte ich meine geliebten Netzwerke und es war gut. Im Sozialen ist es nicht anders, wobei Computernetzwerke für mich eine soziale Funktion haben. Sie sind für mich Teil der Sozialen Plastik.

 

Eine surreale Körperreise (Text)

Malte on floor during butoh performanceFoto: heikospecht.de

"Das Leben lebt durch
Dich - durch mich.
Ausdruck meines Mensch-
seins ist die Liebe
zu den Wesen
zu dem Belebten
zu dem Unbelebten
zu dem Richtigen
zu dem Falschen
zu Dir
zu mir
Emaho - so eine Freude.
Lass sie uns teilen,
damit sie sich vervielfacht.
Zum Wohle aller Wesen -
zu unserer Verzückung."


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