Titel: Embodyment but not Appropriation Video: https://maltebrammer.de/videos/embodyment_but_not_appropriation.mp4 Dauer: 5 Minuten 18 Sekunden Audio: Das Hohelied Salomos in der Übersetzung von Martin Buber, eingesprochen von mir Bedeutung: In der Performance trage ich folgendes am Körper, das ich nacheinander entkleide. Die schwarze Seidenrobe einer magischen Loge. Ein grünes Kleid einer Frau die ich liebte. Vier unterschiedliche Overalls, die die Künstlerin Helena Kortalic in der Art der Nanas von Niki de Saint Phalle bemalte. Ein buntes Kleid einer Frau die ich liebte. Ein roter Fundoshi. Am Körper trage ich über die weiße Farbe symbolisch die Asche meiner Ahnen. Alle diese Objekte haben ihre eigene Geschichte. Ich kann mich respektvoll mit ihnen verbinden, sie anziehen, sie verkörpern und mich ihrer wieder entledigen; ohne sie mir anzueignen oder das, was mit ihnen verbunden ist. Nur die Asche meiner Ahnen stellt eine psychophysische Verbindung dar, die ich willkürlich nicht trennen kann. Mit Ahnen meine ich alles, was vor meiner selbst existierte: Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine, Planeten…